Freitag, 27. März 2009

„Filme zum Hören“ bei Berliner Ausstellung

Bereits zum 8. Mal gibt die Berliner Philipp-Schaeffer-Bibliothek vom 6.4.-30.5.2009 unter dem Motto „Gestern auf der Messe - heute in Berlin“ einen umfassenden Über-blick über den vielfältigen Hörbuchmarkt. 100 Hörbuchverlage stellen bei der 8. HörGut Berlin-Mitte ihr aktuelles Programm vor, darunter auch die MEDIA Net-Edition, die dort die bisher erschienenen zwei Hörbücher ihrer Reihe „Filme zum Hören“ präsentiert: Das indische Grabmal und Vier von der Infanterie. Ihre letzten Tage an der Westfront 1918.

Die Präsentation erfolgt auf der 60 m² grossen Galerie sowie im großzügigen Kinderbereich der Philipp-Schaeffer-Bibliothek, die zentral in der Mitte Berlins liegt und, mit 1000 Besuchern täglich, eine der führenden Bibliotheken Berlins ist.

Als Nr. 3 der Hörbuch-Reihe „Filme zum Hören“ produziert MEDIA Net-Edition den „Klassiker“ Dr. Mabuse, der Spieler. Den Roman von Norbert Jacques verfilmte Anfang der 1920er Jahre der Regisseur Fritz Lang zum ersten Mal. Das Drehbuch schrieb seine Frau, die ehemalige Theaterschauspielerin, damals sehr bekannte Schriftstellerin und erfolgreiche Drehbuchautorin Thea von Harbou.

Die Adresse der Bibliothek:
Stadtbibliothek Berlin-Mitte, Brunnenstr. 181, 10119 Berlin,

Samstag, 22. November 2008

G. W. Pabsts Antikriegsklassiker WESTFRONT 1918 ist als Hörbuch erschienen

Es ist eines der großen, eines unserer grundlegenden Themen, von dem in Ernst Johannsens beeindruckendem, pessimistisch-expressiven Antikriegsroman erzählt wird: Vier von der Infanterie. Ihre letzten Tage an der Westfront 1918 handelt von Menschen im Krieg: genauer, von vier sehr unterschiedlichen Kameraden, einfachen Soldaten, ihren Erlebnissen und Gedanken, von ihrem Leben und Sterben. Der Roman gehört heute zwar nicht zum Kanon der Kriegsliteratur, doch lohnt sich seine Wiederentdeckung aus mancherlei Gründen.

(Foto: DIF, Deutsches Filminstitut, Frankfurt am Main)

Die Adaption des Romans, der Film Westfront 1918, bei dem G. W. Pabst 1930 Regie führte, ist heute noch bekannt. Der Film wird in einem Atemzug mit dem ebenfalls 1930 entstandenem All Quiet on the Western Front von Lewis Milestone genannt, der Adaption des Antikriegsklassikers Im Westen nicht Neues von Erich Maria Remarque (1928).

Diese Merkmalsgleichheit beruht allerdings hauptsächlich auf den Gemeinsamkeiten von Johannsens und Remarques Werken. – Eindeutiger, aber auch flächiger als der Roman, wendet sich der Film gegen den Krieg: Als besonders gelungen kann in diesem Zusammenhang die (für Kriegsliteratur wie -filme im Übrigen typische) Heimatepisode gelten, die eine intensive, kriegsverursachte zwischenmenschliche Entfremdungserfahrung überzeugend darstellt. 1933 verboten die Nationalsozialisten den Film und verbrannten den Roman.

Das Hörbuch ist im Dezember 2008 als Nr. 2 der Reihe Filme zum Hören erschienen. Die Reihe zielt darauf, die literarischen Werke, die hinter populären Filmklassikern stehen, in neuer Form in den Blick zu nehmen bzw. diesen Werken wieder mehr Gehör zu verschaffen. Die Lesung des Regisseurs und Schauspielers Rudolf W. Marnitz folgt dem ungekürzten Text der 1929 im Hamburger Fackelreiter-Verlag erschienenen Erstausgabe.

Vier von der Infanterie. Ihre letzten Tage an der Westfront 1918. Ein Antikriegshörbuch; ISBN: 978-3-939988-03-8; 4 CDs in Capbox mit achtseitigem Booklet; Preis: 23,90 EUR (D) zzgl. Versand- und Verpackungskosten (pauschal) 2,70 EUR (D).

Ein Formular um das Hörbuch zu bestellen, finden Sie hier. Dieses Formular kann auch direkt online ausgefüllt und via E-Mail gleich wieder zurückgeschickt werden. Direktbestellung auch: bestellung@medianet-edition.de

Samstag, 8. März 2008

Ein Buch, das schnell zur Sache kommt!

'Zur Sache, Schätzchen’ war der erste Spielfilm der Regisseurin May Spils und ein Film, der in den 1960er Jahren wie kein anderer das Kinopublikum begeisterte und nachhaltige Auswirkungen auf das damalige Lebensgefühl - vor allem der jungen Generation - hatte. Der Film wurde 1968, nach seiner Uraufführung Anfang Januar, nicht nur der Überraschungserfolg an den Kinokassen, er wird heute als ‚Der Kultfilm der 68ziger – der 68ziger Kultfilm’ etikettiert.

40 Jahre später beschäftigt sich ein im Frühjahr 2010 im Verlag MEDIA Net-Edition erscheinendes Buch mit den Zeitgeist-Spiegelungen und Zeitgeist-Anregungen dieses Films - im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse dieses ‚Jungen Deutschen Films’.

Zur besseren Schilderung des damaligen Zeitgefühls, hier konkret in München-Schwabing, und der ergänzenden Darstellung der interessanten Hintergründe der Entstehung des Films befindet sich im Anhang des Buches ein Interview mit dem Produzenten von ‚Zur Sache, Schätzchen’, Peter Schamoni. Sein Hauptdarsteller und Mit-Drehbuchautor, Werner Enke, erhielt ein eigenes Kapitel, eine Biografische Skizze. Im Anhang abgedruckt ist auch eine protokollarische Drehbuchfassung des Films.

Mittwoch, 5. September 2007

DAS INDISCHE GRABMAL als Hörbuch erschienen

Das Abenteuer einer großen Liebe, einer phantastischen Reise, eines Verbrechens aus Leidenschaft und einer so atemberaubenden wie surrealen Flucht – das alles steckt in Thea von Harbous 1918 erschienenem Roman Das indische Grabmal, der jetzt als Hörbuch erschienen ist.
 
Der heute noch vor allem durch die Verfilmung von Fritz Lang (1958/59) populäre Stoff entführt seine Hörerinnen und Hörer in die sagenumwobene Traumwelt des fernen, vergangenen Indiens und hält mancherlei spannende Überraschung bereit.
Gelesen wird der ungekürzte Text der Erstausgabe, der lediglich an einigen Stellen dem heutigen Sprachgebrauch angepaßt wurde, von dem erfahrenen Schauspieler und Regisseur Rudolf Marnitz, der mit seiner sehr variantenreichen und ausdrucksstarken Altersstimme zu fesseln vermag.
 
Das indische Grabmal. Ein phantastisches Hörbuch; ISBN: 978-3-939988-01-4; 6 CDs in Capbox mit Booklet; Preis: 26,90 EUR (D) zzgl. Versand- und Verpackungskosten (pauschal) 3,00 EUR (D).
 
Ein Formular um das Hörbuch zu bestellen, finden Sie hier. Dieses Formular kann auch direkt online ausgefüllt und via E-Mail gleich wieder zurückgeschickt werden.
Direktbestellung auch: bestellung@medianet-edition.de